DSV Charity Cup

1.DSV-Turnier im Margarethenhof am Tegernsee

Grosse Gaudi bei der Golf-Gala der Ski-Stars

Pech im Sport, Glück in der Liebe: Der einstige „Überflieger“ Martin Schmitt, 26, der nach seinem Tief als Skispringer dieses Jahr wieder zum Höhenflug ansetzt, hält (noch) nichts von Hochzeit. Obwohl er seit vier Jahren mit der bildhübschen Pädagogin Patrizia Steiner liiert ist, beantwortete er beim 1. DSV Golf Charity-Turnier der Wintersportler im schmucken Margarethenhof am Tegernsee die Frage von ARD-Moderator Gerd Rubenbauer nach baldiger Hochzeit mit einem prompten „Nee!“. Er will erst noch einmal zu einem großen Comeback fliegen...

Golf-Neuling Schmitt war - neben den Langlauf-Weltstars Tobias Angerer und René Sommerfeld, allen DSV-Trainern sowie Schauspieler Günther Maria Halmer – der Star des Charity Cups, der 20.000 Euro für Not leidende Skisportler einbrachte, nachdem der Gastgeber und Hausherr des Margarethenhofs, sowie die Deutsche Bank, in Person von Vorstandsmitglied und Ski-Freund Hanns Michael Hölz, den Erstbetrag aus der Tombola verdoppelte. DSV-Vize-Präsident Helmut Schreyer: „Eine sehr großzügige Geste der Deutschen Bank, da es alleine in unserem Verband leider viele Not Leidende und Unfallopfer gibt, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen.“

Auf der standen am Wochenende bei strahlendem Wetter Skispringer, Nordische und Alpine des DSV in geschlossener Eintracht, genossen das Voralpenpanorama vom Golfclub Margarethenhof ebenso wie die Gourmetkost von Kochkünstler Stefan Klein.

Martin Schmitt: „Wir sehen die Jungs und Mädels der anderen DSV-Sparten ja auch nicht so oft, ich bewundere, wie gut einige golfen können.“

Zum Beispiel Langlauf-Ass Tobias Angerer, der mit Handicap 15 antrat: “Das hab ich nicht ganz erreicht, weil ich mich an die Schräglagen im Margarethenhof erst gewöhnen musste, aber die Anlage ist ein Traum. Mich wundert nur, dass unser Cheftrainer Jochen Behle so gut golft. Hat der soviel Zeit? Seine Power-Hooks starten immer ganz woanders als der Ball  landet.“ Darauf sein schlagfertiger Chef: „Mein Ball will ja auch etwas mehr von dieser wunderbaren Golfanlage sehen...“ Der Flachs unter den Winterstars blühte bis Mitternacht.

Erstmals präsentierten sich berühmte Väter mit ihren Söhnen: Max Rieger, Ex-Riesenslalom-Star, war stolz auf Sohn Maxi, 18, der  am liebsten vom Ski- zum Golfprofi (mit Handicap 3,8!) umsatteln möchte. Rieger jun. ist schon Junioren-Weltmeister in der Kombination Ski & Golf.  Fritz Fischer, Erfolgstrainer im Biathlon, brachte Sohnmann Daniel, 18, mit. Rosi Mittermaier: „Unser Felix wäre auch gerne dabei gewesen, aber er musste nach seiner Schulterverletzung schon zum ersten Ski-Lehrgang.“ Die berühmteste Mutter des deutschen Skisports war ganz davon angetan, dass man im Margarethenhof gleich übernachten kann. Deswegen kann man abends bei so einer guten Stimmung auch mal ein Glasl Wein mehr trinken.“

Den Höhepunkt eines Traum-Tages lieferte die Gala, die ARD-Moderator Gerd Rubenbauer zum Entertainment-Abend aufwertete. „Rubi“, ein alter Hase im Umgang mit den Wintersportstars, bat alle Stars auf die Bühne und entlockte ihnen professionell so manche Schmonzette.

Mit dabei waren u.a.: Golf-Autorin Sybille Beckenbauer, DSV-Mannschaftsarzt Dr. Ernst-Otto Münch, Ex-Profi Max Rauffer, Christian Neureuther, Ex-Trainer Martin Osswald, BR-Ski-Reporter Fritz Häring, Golfbuch-Autor Conny Konzack, Biathlon“-Rentner“ Ricco Groß, die Ex-Aktiven und jetzige TV-Reporter Peter Schlickenrieder und Tobias Barnassoi (der einen Fünf-Minuten-Beitrag über den Event im Margarethenhof sendete).

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